FAQ Netzbetrieb

Die auf dieser Seite behandelten Fragen und Antworten richten sich vorwiegend an technisch versierte Personen, die sich ein Bild über die Infrastruktur der BBV machen möchten.

Frage:
In der Leistungsbeschreibung findet sich folgenden Satz: „BBV wird versuchen, dem Kunden eine IPv4 Adresse zuzuweisen. Bei IPv4 Adressknappheit behält sich BBV das Recht vor, stattdessen eine IPv6 Adresse oder im Bedarfsfall Carrier Grade NAT einzusetzen.“.
Gibt es hier konkrete Planungen, wie sich die Situation speziell im Neckar-Odenwald-Kreis darstellen wird? Gibt es Möglichkeiten für Privatkunden, sich eine echte Dual Stack Anbindung zu sichern?
Antwort BBV:
Wir sind noch nicht von der IPv4 Knappheit betroffen und haben deswegen zur Zeit auch keine konkrete Planung dazu. Aktuell ist (und bleibt) es möglich eine IPv4 Adresse zu bekommen. Geschäftskunden können darüber hinaus eine feste IP-Adresse buchen.

Frage:
Mietet die BBV Linkstrecken bei anderen Anbietern an, um Ihre lokalen POPs mit größeren Knotenpunkten zu verbinden? Falls ja, ist sichergestellt, dass auf diesen Strecken auch zu Spitzenzeiten genügend Bandbreite zur Verfügung steht, um die gebuchten Bandbreiten symmetrisch bereitzustellen?
Antwort BBV:
Ja das ist in der Branche so üblich und wird von uns dann auch im NOK so praktiziert. Die benötigten Bandbreiten und auch die symmetrischen Dienste werden durch ausreichende Kapazitäten im Backbone und die ständige Überwachung der Bedarfe gewährleistet.

Frage:
Nach meiner Recherche wird das Backbone Netz von der vitroconnect GmbH betreut. Ist dies der einzige Betreiber des Backbone Netzes?
Antwort BBV:
Es trifft zu, dass unser gesamtes Netz von der vitroconnect überwacht wird. Der Backbone (Zuführung auf den DE-CIX in Frankfurt) erfolgt dabei, wie in Deutschland üblich, über unterschiedliche Carrier.

Frage:
Macht die BBV der vitroconnect GmbH Vorgaben zum Ausbau der Peeringkapazitäten? Wird sichergestellt, dass die gebuchte Bandbreite auch unter Last über Transitpartner in verschiedene intra- und interkontinentale Netze genutzt werden kann?
Antwort BBV:
Nein, wir machen keine Vorgaben. Wenn uns Kunden darüber informieren, dass auf bestimmten Routen die Performance nicht stimmt und entsprechend den Erwartungen ist, sprechen wir vitroconnect darauf an. vitroconnect nimmt dann Kontakt zu den Peering-Partnern auf.  Es ist dann an der VC, bei Peering Partnern zu fragen ob die ihre Anbindung am DE-CIX aufstocken können. vitroconnect hat am DE-CIX eine Reihe möglicher öffentlicher Peerings. Nach unserem Kenntnisstand sind die Transit-Leitungen nur zu 30% ausgelastet.

Frage:
Wie viele Kunden bündelt die BBV an einem optischen Splitter?
Antwort BBV:
Wir bitten um Verständnis, dass wir uns zu bestimmten technischen Interna üblicherweise gegenüber Kunden nicht äußern.

Frage:
Setzt die BBV für ihr TV-Angebot auf die Multiscreen TV-Plattform von Zattoo?
Antwort BBV:
Ja, wir arbeiten hier schon mehrere Jahre mit Zattoo zusammen.

Frage:
Liefert die BBV die TV-Signale via Multicast aus oder wird bestehende Unicast Infrastruktur der TV-Plattform genutzt?
Antwort BBV:
Die TV-Signale werden per Unicast ausgeliefert.