Portierung – Wie läuft der Vertragswechsel ab?

Mit zunehmendem Interesse am Glasfaserausbau erreichen uns immer mehr Fragen, rund um das leidige Thema Vertragswechsel. In diesem Beitrag möchten wir einen Überblick über den Ablauf des Vertragswechsels und der Mitnahme von Rufnummern vermitteln.

Generell gibt es zwei grundlegende Szenarien eines Wechsels zur BBV. Szenario eins beschreibt den klassischen Wechsel unter Mitnahme einer oder mehrerer Rufnummern vom Altanbieter zur BBV. In diesem Fall ist es besonders wichtig sich genau an den hier beschriebenen Ablauf zu halten.
In Szenario zwei wird der Wechsel ohne Rufnummernmitnahme oder ohne Telefonoption vollzogen.

Szenario 1 – Vertragswechsel mit Rufnummernmitnahme

Die allermeisten Interessenten möchten Ihre Rufnummer(n) sicher behalten. Aktuelle Verträge beinhalten meist drei Rufnummern und zwei Sprachkanäle. Das ist auch bei der BBV der Fall und bedeutet auch, dass bis zu drei Rufnummern kostenlos zur BBV portiert werden können. Der Altanbieter kann für die Portierung jedoch einmalig bis zu 11,44 Euro Portierungsgebühr in Rechnung stellen.

Das Wichtigste vorweg: Kündigen Sie Ihren aktuellen Vertrag auf keinen Fall selbst!

Die BBV wird sich nach Fertigstellung des Glasfasernetzes mit Ihrem aktuellen Anbieter in Verbindung setzen und sowohl die Kündigung, als auch die Rufnummernportierung veranlassen. Zum Ende Ihres Altvertrages werden Sie dann auf das bereits in Betrieb genommene Glasfasernetz der BBV umgestellt.

Die folgenden zwei Schritte genügen also, damit einem problemlosen Vertragswechsel mit Rufnummernmitname nichts im Wege steht:

  1. Ausfüllen und abschicken der Vertragsunterlagen unter Ankreuzen des Kästchens „Telefonie“ und „Portierung gewünscht“.
  2. Wenn der Anschluss absehbar ist, meldet sich die BBV mit der Aufforderung einen Portierungsauftrag zu erteilen.
  3. In den von der BBV bereitgestellten Unterlagen müssen nun die Daten des Altvertrags und die zu portierenden Rufnummern vermerkt werden.

Nun steht dem Wechsel ins Glasfasernetz der BBV (außer der erforderlichen Vertragsquote) nichts mehr im Wege!

Szenario 2 – Vertragswechsel ohne Telefonoption

Falls ein reiner Internetvertrag bei der BBV abgeschlossen werden soll oder keine Rufnummern portiert werden, muss der aktuelle Vertrag eigenständig gekündigt werden, wenn das Glasfasernetz fertiggestellt ist. Der Kunde muss der BBV das Vertragsende dann mitteilen.

Wenn der Glasfaseranschluss absehbar ist und der aktuelle Vertrag in die Verlängerung zu gehen droht, kann auch auf einen monatlich kündbaren Vertrag, etwa bei 1&1 oder o2 gewechselt werden. Hier muss man im Einzelfall selbst entscheiden, ob das sinnvoll ist.

Sollten weitere Fragen oder Konstellationen auftreten, die hier nicht behandelt wurden dürfen Sie sich gerne an uns oder direkt an die BBV wenden.

Tipp: Melden Sie sich zum Newsletter der BBV an. So bleiben Sie immer über das aktuelle Ausbaugeschehen informiert und verpassen keine wichtigen Informationen.

Das könnte Sie auch interessieren …

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.